Im Faustball dominierte in den letzten Jahren ein Verein besonders: der Ahlhorner SV. Hier wird Spitzenfaustball geboten, und sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen in der Bundesliga Nord steht der Verein regelmäßig an der Spitze. Insgesamt hat der Ahlhorner SV 80 Meisterschaften errungen. Besonderen Wert legt man auch auf die Jugendarbeit, kein anderer Verein hat so viele Jugendmannschaften im Faustball. Die Frauenmannschaft hat achtmal den Europapokal gewonnen und war zweimal Weltpokalsieger. Auch bei den Meisterschaften waren es die Frauen, die die meisten Titel holten. Den Männern gelang das nur zweimal.

Im Süden ist der TSV Pfungstadt eine feste Größe in der Faustballszene. Der Verein war einer der besten in den 70er und 80er Jahren, fiel dann aber weit ab, und erst seit 2010 spielt man wieder in der Spitze mit. Und das machen die Männer so gut, dass sie seitdem sieben mal die deutsche Meisterschaft gewonnen haben und auch 2019 die Tabelle anführen. Sieben Spieler aus Pfungstadt stehen im Kader der Nationalmannschaft.

Dennach hat die besten Frauen

Bei den Frauen in der Bundesliga Süd ist auch der TSV Dennach nicht zu vergessen. In den vergangenen Jahren haben sich die Spielerinnen an der Spitze der 1. Bundesliga behaupten können. Der Verein hat mit seinen verschiedenen Männer-, Frauen- und Jugendmannschaften 24 Meistertitel holen können. Die Frauen gewannen vier Meistertitel im Feld und fünfmal den Europacup im Feld und eben so oft in der Halle. Im Jahr 2019 konnte man in Salzburg den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feiern, den Gewinn des Weltcups. Derzeit stehen fünf Spielerinnen im Kader der Frauen-Nationalmannschaft.

Ein junger Verein in der Bundesliga, aber eine Tradition im Faustball ist der TSV Ötisheim. Er ist 1892 gegründet worden, seit 1910 wird hier Faustball gespielt. Der Verein rekrutiert seine Spieler fast ausschließlich aus den Jugendmannschaften. 2018 hat man dann endlich mit der Frauenmannschaft den Aufstieg in die Bundesliga Süd geschafft.